Wirklichkeit und Abbild

Die plötzliche Situation an einem sonnigen Vormittag, als sich auf der Wand das Abbild der Rankhife für den Weinstock abzeichnete.

Was sehe ich mehr, das Original oder das Abbild? Wie sehr entspricht das Abbild noch dem Original? Was sagt das Abbild über die Qualität des Hintergrundes? Ist das, um was es eigentlich geht – der Rebstock – überhaupt noch im Blick?

Als ein Beispiel fällt mir die bevorstehende Fußball-WM in Katar ein. Was ist das Original und was nur ein gewaltiges Abbild und um was geht es eigentlich? Geht es um Fußball? Geht es darum, Weltmeister zu werden? Geht es darum, sein Können zu zeigen, um anschließend in einer noch „besseren“ Mannschaft spielen zu können? Und um was geht es für die Zuschauer? Um einen Sieg, um Entspannung, um Spaß oder um was sonst.
Fußball wird oft als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Das will ich wohl glauben, wenn ich meine Enkeltochter mit dem Fußball erlebe. Und viele begeistern sich am Fußball, nicht nur an den ganz großen Ereignissen und an den „ganz großen“ Mannschaften – nein, auch im ganz kleinen. Und wahrscheinlich brauchen die kleinen Kicker die großen Vorbilder. Aber wie sieht es umgekehrt aus: ist den großen Kickern noch bewusst, welche Verantwortung sie haben? Und dass sie ohne die vielen fußballbegeisterten Menschen allein im Stadion wären?

Ist der Fußball auch wieder nur ein Speigel der Gesellschaft? Wenige, die ganz oben spielen. Gut, hier sind die Akteure nicht so ganz klar zu erkennen und machmal ist auch nicht klar, wer gerade gegen wen spielt. Fairplay?

Vor kurzem habe ich bei einem Männertreffen das Spiel: „ich kämpfe fair“ erlebt. Es beginnt mit diesem gegenseitigen Versprechen, fair zu kämpfen. Es gibt keinen Schiedsrichter. Der Kampf besteht darin, den anderen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dazu haben die beiden Kämpfer die Handflächen ihrer Hände aneinander. Die Kunst besteht jetzt darin, durch Schieben, Drücken, Stoßen, Zurückziehen den anderen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Gekämpft wird 3 Runden. Danach wird dem Gegner die Anerkennung ausgesprochen: „Du hast fair gekämpft!“
Und selbst bei diesem Spiel kann die Motivation sehr unterschiedlich aussehen, „ich will gewinnen“ oder „ich will mich nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen“ oder „ich will etwas dazu lernen“ und sicher gibt es noch mehr Motivationen.

Mich hat das Bild sofort angesprochen. Am meisten sagt es mir wohl: Schau mal genauer hin!

Eine Minute für den Frieden

„Während des Zweiten Weltkriegs organisierte ein Berater des Premierministers Winston Churchill eine Gruppe von Menschen, die jede Nacht zu einer bestimmten Zeit innehielten, was auch immer sie taten, um in der Gemeinschaft für den Frieden, die Sicherheit und die Sicherheit der (ansässigen) Menschen in England zu beten. Das taten sie jeden Tag, und es war, als würde die Stadt stillstehen, so groß war die Macht des Gebets.
Das Ergebnis war so überwältigend, dass die Bombardierungen nach kurzer Zeit eingestellt wurden!

Jetzt organisieren wir uns wieder, eine Gruppe von Menschen verschiedener Nationalitäten, um eine Minute lang für die Sicherheit unserer Länder zu beten, für ein Ende der Probleme, die uns unterdrücken und bedrücken, und dafür, dass Gott die Entscheidungen unserer Regierenden leitet.

Wir werden uns zu folgenden Zeiten treffen:
Deutschtland, Österreich, Schweiz 16:00 Uhr
(Spanien 16:00 Uhr, Portugal 15:00 Uhr, Kanarische Inseln 15:00 Uhr, England 15 Uhr, Costa Rica 20 Uhr, Kolumbien 19:00 Uhr, Nicaragua 20:00 Uhr, Ecuador 19:00 Uhr, Guatemala 20:00 Uhr, Mexiko 20 Uhr, Panama 19 Uhr, Honduras 18 Uhr, El Salvador 20:00 Uhr, Venezuela 18 Uhr, Uruguay 17 Uhr, Paraguay 17 Uhr, Brasilien 18 Uhr, Argentinien 17 Uhr, Chile 17 Uhr, Italien 16 Uhr)

Bitte unterstützt uns bei dieser Initiative.  Wir werden jeden Tag zu den festgesetzten Zeiten eine Minute innehalten, um für den Frieden in der Welt zu beten, für ein Ende der Konflikte und für die Wiederherstellung der Ruhe in allen Völkern der Erde.

Wenn wir die enorme Macht des Gebets verstehen würden, wären wir erstaunt. Stell den Wecker jeden Tag auf 16 Uhr und bete eine Minute lang für den Frieden “

Eine Kerze für den Frieden

Es ist vielleicht unscheinbar, was ich im Moment für den Frieden tun kann: am Abend eine Kerze anzünden und innehalten, ein Lied singen oder ein Gebet sprechen. Ich weiß, es gibt viele Menschen, die tun das eben so. Vielleicht nicht jeden Abend, vielleicht nicht zur gleichen Zeit – aber sie tun es wie ich.

„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)

Es wäre schön, wenn diese wenige Zeilen viele Männer als Einladung sehen, mit einer Kerze für den Frieden dabei zu sein bei den vielen kleinen Leuten an vielen kleinen Orten.

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